Mittwoch, 26. September 2012

Wien - Dubai - Rishikesh


Asia’s economies have long wowed the world with their dynamism. Thanks to years of spectacular growth, more people have been pulled from abject poverty in modern Asia than at any other time in history. But as they become more affluent, the region’s citizens want more from their governments.

The Economist, "Asia's next revolution - Rethinking the welfare state", 8.9.2012











Wie es der Zufall will, passt der Economist von Anfang September perfekt zu meinen Erlebnissen der letzten Wochen. Es fängt schon damit an, dass - mit typisch skurrilem britischem Humor - fünf Babys auf der Titelseite abgebildet sind; das sind genauso viele, wie ich in den letzten Wochen bei Freunden besucht und bei KollegInnen auf Fotos bewundert habe (liebe Grüße an die Mütter und Väter, die zu meinen treuesten Blog-LeserInnen gehören!).

Und dann passt der Leitartikel auch zu meinen ersten Eindrücken in Asien: Scheinbar ungebremstes Wirtschaftswachstum in Dubai und eine sichtbare, aufstrebende Mittelklasse bei meinem Zwischenstop in Delhi. In Rishikesh, einer kleinen Stadt in den Vorbergen des Himalaya, sieht man aber auch die Probleme, vor denen die Menschen und Regierungen in Asien stehen - die Armut, unvollständige Infrastruktur und das fehlende soziale Netz.


Dubai Creek - Ueberbleibsel des ursprünglichen Dubai

Die künstliche, sterile Welt rund um den Burj Khalifa (das Hochhaus in der Mitte). Wollte ich den Turm in seiner ganzen babylonischen Höhe zeigen, müsste das Bild fünfmal so hoch sein.


Szenenwechsel: Der Ganges bei Rishikesh

Hinduistische Tempel am Ganges

Ein Affe gibt eine Seitanz-Vorführung.
Das für Indien typische Gewusel von Händlern, heiligen Kühen und bunten Saris.
Eine abendliche Zeremonie am Ganges. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich willkommen, sei's zum Zuschauen oder zum Feuerschwenken.

Soweit ein paar erste Eindrücke aus Indien. Morgen geht es zum Trekking in den Himalaya.

Dienstag, 18. September 2012

Silvretta


At the tops of mountain valleys there were the big Alpine Club huts for summer climbers where you could sleep and leave payment for any wood you used. The most famous of these high base huts were the Lindauer-Hütte, the Madlener-Haus and the Wiesbadener-Hütte.

Ernest Hemingway, "A Moveable Feast"


Im Jahr 1925 nahm Ernest Hemingway eine Auszeit von seiner Tätigkeit als Schriftsteller und Herausgeber in Paris. Er lebte einige Monate in Schruns im Montafon und machte Touren in der Silvretta, dem Gebirge am südlichen Ende Vorarlbergs.

Sandra und ich - beide gerade auf Auszeit - dachten uns, das können wir auch. Anfang September machten wir eine dreitägige Hüttenwanderung mit dem Endpunkt Bielerhöhe, wo auch das von Hemingway beschriebene Madlenerhaus steht.


Die Silvretta nach dem ersten Schneefall Anfang September

Blick ins hintere Montafon
Großer Litzner
Oberhalb der Tübinger Hütte
Am Hochmadererjoch
... und schon wieder grüßen die Murmeltiere (© Sandra)
Nebelmeer, gesehen von der Saarbrücker Hütte
Am Litznersattel
 
Zum Schluss: Vielen Dank an Sandra für die Begleitung bei dieser alpinen Tour. Und danke für das Murmeltierbild: Im Lauf des Sommers konnte ich zwar schon viele fotografieren, drei auf einmal habe ich aber nie erwischt.