Donnerstag, 27. Dezember 2012

Krabi und Umgebung



The more of our world we see -
the richer we become.
http://www.youtube.com/watch?v=kSXzslHsNtQ



Das Zitat oben ist zwar nur aus einem Werbespot, und ich weiß nicht, wann ich das Wort "bereichernd" das letzte Mal verwendet habe. Zu meiner Asienreise passt es auf jeden Fall - sie war voller bereichernder Erlebnisse und Begegnungen mit interessanten Menschen.

Der Werbespot selbst ist auch eine gute Kurzfassung meiner eigenen Reise: Von der Skyline von Dubai über das Schneideratelier, die Fußgängerzone in China, das Wellenreiten im Indischen Ozean bis zur Busfahrt durch Indien kommt alles in den 60 Sekunden des Spots vor.

Die letzte Station meiner Asienreise war Thailand, wo ich mich am Strand entspannte, in einem Nationalpark wandern ging, einen Anzug schneidern ließ und ausgezeichnete Currygerichte probierte. Ein schöner Abschluss der dreimonatigen Reise!



Übersichtskarte von Thailand. Ich fuhr mit Zug und Bus von Bangkok nach Krabi, an der Andamanenküste im Süden des Landes.

Im Bahnhof von Bangkok stand an meinem Bahnsteig gerade der blitzblanke Zug des thailändischen Königs. Reisende jeden Alters machten Erinnerungsfotos vor "His Majesty's night saloon".
Im Kao-Sok-Nationalpark nördlich von Krabi
Die Halbinsel Railay
An der Andamanenküste
Bucht bei Railay
Fischschwarm bei Koh Poda
Am Riff vor Koh Poda
Abendstimmung auf der Insel Koh Kai

Zum Schluss: Für das Neue Jahr wünsche ich euch, dass ihr etwas von dem mitnehmen könnt, was ich in Asien immer wieder erlebt habe: dem Optimismus und der Zuversicht trotz schwieriger Lebensbedingungen. Und so hoffe ich, dass ihr - wie in dem oben zitierten Werbespot - mit einem zuversichtlichen "Hello tomorrow" in das Neue Jahr gehen könnt.


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Von Kyoto bis Shanghai



Lost in Translation   
http://www.imdb.com/title/tt0335266/


Wie schon für meinen Blog-Eintrag Ende August, bietet sich auch für den heutigen Eintrag der Titel eines Bill-Murray-Films als Motto an. So wie Scarlett Johansson und Bill Murray im Film, saßen auch Gebhard und ich vor mancher japanischer Speisekarte und fragten uns, was der Unterschied zwischen den Gerichten ist, die auf den ersten Blick alle gleich ausschauten. Und bei einigen Hinweisschildern auf Englisch schien der Sinn in der Uebersetzung verloren gegangen zu sein.

Auch in Shanghai, meinem nächsten Ziel nach Japan, stand ich vor einigen unverständlichen Speisekarten. Einmal gab es Bilder der verschiedenen Speisen, aber nur draußen vor dem Lokal. Ich machte deshalb ein Foto von meinem Wunschgericht und zeigte es dann drinnen beim Bestellen, das funktionierte perfekt.

Ende November ist eine schöne Reisezeit für Japan: Auf der Hauptinsel Honshu färben sich die Laubbäume und ganz im Süden ist es subtropisch warm. So konnte ich in den letzten zwei Wochen Fotos in allen erdenklichen Farbkombinationen machen:


Grün und Gold: Der Tempel Kinkaku-ji in Kyoto
Gelb und rot: Laub in einem Park in Kyoto
Rot und orange: ebenfalls in Kyoto
Blau: Auf der Fahrt zur Insel Yakushima; im Hintergrund ein aktiver Vulkan.
Grün: Subtropischer Regenwald auf Yakushima
Schwarz: Blick auf den Hafen von Kagoshima zu Beginn unserer 24-stündigen Schiffsreise nach Okinawa.

Auf der Insel Okinawa




Das ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern es sind Lastenkähne auf dem Huangpu-Fluss in Shanghai. Im Hintergrund der "Oriental Pearl Tower".  

Das linke Ufer des Huangpu in Shanghai ...

... und das rechte bei Vollmond.


Zum Schluss: Herzlichen Dank an Gebhard, der mit mir 3000 Zugkilometer und 700 Schiffskilometer quer durch Japan gereist ist. Besonders froh war ich um deine Erfahrung und die Japanischkenntnisse. Ohne dich wäre ich einige Male öfter "lost in translation" gewesen.