Washington und Umgebung
It's not enough to change your light bulbs.You have to change your leaders.
Thomas L. Friedman
In den USA trifft man öfter auf Menschen mit der Einstellung: Wenn ich als Bürger von der Politik enttäuscht bin, resigniere ich nicht, sondern sammle Unterschriften, engagiere mich in lokalen Gruppen für die Wahl eines neuen Kandidaten und leiste so einen kleinen Beitrag zu einer Veränderung (das Zitat oben bezieht sich auf Veränderungen in der Umweltpolitik). Eine solche Einstellung vieler Bürgerinnen und Bürger führte zu der breiten "change"-Bewegung vor vier Jahren, die entscheidend zur Wahl Barack Obamas beitrug. Davon können wir uns in Europa durchaus etwas abschauen.
Im Wahlkampf 2012 sieht man aber auch die Schattenseiten dieser Einstellung: Einerseits Bewegungen wie die "Tea Party", die auf massive Einschränkung der Rolle des Staates abzielt, und andererseits eine Negativ-Wahlwerbung, die nur versucht, die Wiederwahl der derzeitigen Politiker zu verhindern. Davon sind die Fernsehprogramme voll und werden es bis zur Wahl im November bleiben.
"Change" ist auch ein passendes Motto für die Stadt Washington über die Politik hinaus. Einzelne Stadtviertel, die noch in den 1990er-Jahren zu den gefährlichsten der USA gehörten, sind nun im Umbruch. Neue Geschäfte siedeln sich an, Wohnhäuser werden gebaut und das Leben kehrt auf die Straßen zurück. Deshalb beginnen meine Bilder von Washington auch nicht mit dem Weißen Haus oder dem Kapitol, sondern mit der aufstrebenden Gegend um die U Street.
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| An der U Street: Renovierte Häuser, neue Geschäfte und jede Menge Spaziergänger. |
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| Citybikes gibt es auch, mit rund 150 Stationen. |
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| Das Kapitol, gesehen vom Garten des Museum of the American Indian. |
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| Ich habe den Ruf: Egal wohin ich reise, am besten gefällt es mir auf einem steilen Wanderweg. Olga hat das für mich organisiert, nur 15 km von Washington entfernt. |
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| Great Falls of the Potomac in der Nähe von Washington |
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| An der Chesapeake Bay mit Veronika und Marcus |
Herzlichen Dank an Veronika und Marcus, dass ich bei euch diese interessanten Tage verbringen konnte. Und vielen Dank an Olga für die Einladung nach Bogota, wohin sie in ein paar Tagen zieht. Dort schaue ich gerne vorbei, schließlich liegt Kolumbien im kommenden Jänner für mich praktisch auf dem Weg.







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